Vorderlader

Kontakt und Infos

Obersportwart Vorderlader Kurzwaffen

Norbert Ely

EMail: osw.vorderlader@ssg-bayer.de

 

Obersportwart Vorderlader Langwaffen

Axel Leidig

EMail: osw.vorderlader@ssg-bayer.de

 

Das sportliche Schießen mit solchen Waffen nach alter Väter Sitte wurde in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts populär und ist seitdem vom allgemeinen Schießsport nicht wegzudenken. Es finden nationale und internationale Wettkämpfe statt, an denen zahlreiche Schützen teilnehmen. Den Schützen wird eine gewisse Robustheit abverlangt. Schwarzpulver entwickelt beim Verbrennen viel Qualm und hinterlässt viel Rückstand. Wer schwarze Finger scheut und eine empfindliche Nase hat, braucht seine Zeit zur Gewöhnung.

Um in Deutschland als Sportschütze Schwarzpulver erwerben und anwenden zu können, benötigt man eine Erlaubnis nach §27 SprengG Will man in den Besitz einer solchen gelangen, muss man ein unbescholtener Bürger (Unbedenklichkeitsbescheinigung) sein, das 21. Lebensjahr erreicht haben, einen Lehrgang absolviert haben und ein Bedürfnis nachweisen können. Mit diesen Voraussetzungen hat man als Mitglied eines Schießsportvereins, der einem anerkannten Verband angeschlossen ist, keine Hindernisse zu erwarten. Lehrgänge werden von verschiedenen Unternehmen angeboten. Hier hilft eine Anfrage beim Schießsportverband oder eine Recherche im Internet.

Schwarzpulver darf in der Regel nur in einzelhandelsgerechten Originalverpackungen transportiert werden. Auf dem Schießstand darf Schwarzpulver jedoch nur in abgemessenen Mengen für Einzelladungen verwendet werden. Der Transport in Laderöhrchen ist erlaubt.

Unser Verein ist dem Rheinischen Schützenbund e.V. angeschlossen und richtet sich deshalb nach der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes e.V. Die in diesem Regelwerk beschriebenen Vorderladerdisziplinen können alle auf unserem Schießstand geschossen werden:

Eine Vorderladerwaffe ist eine Feuerwaffe, die vom vorderen Ende des Laufs her geladen wird. Schwarzpulver, üblicherweise in loser Form, wird in den Lauf so eingebracht, dass es sich am hinteren, verschlossenen und mit einem Zündloch versehenen Ende ansammelt. Das Geschoss ( Kugel oder Langgeschoss) wird mit einem Ladestock darauf geschoben. Die Zündung des Pulvers erfolgt mittels Lunte, Feuerstein oder Zündhütchen.